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Vice President Operations Andreas Aigner

Ausstatter von Busniessjets und Luxus-Residenzen F/LIST gewinnt Österreichischen Solarpreis

10. Oktober 2017 | 08:55 Autor: F. List Startseite, Niederösterreich

Thomasberg (A) Mit dem durchdachten Energiekonzept des Produktionswerks 2 am Hauptsitz im niederösterreichischen Thomasberg konnte der renommierte Ausstatter von Businessjets und luxuriösen Residenzen die Jury überzeugen.

Vice President Operations Andreas Aigner nahm am Samstag, den 30. September im Festsaal der Gemeinde Krumpendorf am Wörthersee den renommierten Österreichischen Solarpreis in der Kategorie „Industrielle, kommerzielle oder Landwirtschaftliche Betriebe“ entgegen. Dieser Preis wird alljährlich von EUROSOLAR AUSTRIA an herausragende, nachhaltige Energieprojekte vergeben.

F/LIST konnte mit der durchdachten Energieplanung des zweiten Produktionswerks in Thomasberg punkten. Dessen Bau wurde 2012 begonnen; schon bei der Entwurfsplanung wurden Energieeffizienz und Nachhaltigkeit großgeschrieben. Folgende Maßnahmen wurden dabei umgesetzt:

•    Heizung des gesamten Werks durch Fernwärme aus erneuerbaren Energieträgern (zB. Biomasse)
•    Modernste und energieeffizenteste Maschinen und Anlagen mit Wärmerückgewinnung
•    Umfassende Isolierung und Dämmung
•    Mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung
•    LED-Energiesparlampen  und energiesparende Leuchtstoffröhren im gesamten Werk (momentan wird zu 100 % auf LED umgerüstet); Bewegungsmelder in innenliegenden Räumen
•    Klimatisierung und Befeuchtung mit Wasser des vorbeifließenden Pitten-Flusses, Wasserrückführung
•    Messung und Aufzeichnung von Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten zur permanenten Überwachung und Optimierung

2016 wurde zusätzlich auf dem Dach des Werks die größte Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage ohne geförderten Einspeisetarif Österreichs in Betrieb genommen. Die Anlage liefert mit einer jährlichen Spitzenleistung von 579.000 KWh (Jahresbedarf von 120 Einfamilienhäusern) etwa 20% des Strombedarfs von Werk 2 aus nachhaltiger Sonnenenergie. So können innerhalb von 30 Jahren etwa 6.876 Tonnen CO2 vermieden werden. Die Kosten der Anlage amortisieren sich rein aus den gesparten Stromkosten nach weniger als neun Jahren.
Um die gewonnene Energie optimal zu nutzen, ist die PV-Anlage mit einem Energiemanagement-System ausgestattet, das den Strom optimal verteilt um den Verlust minimal zu halten – zum Beispiel durch die Aufladung von Elektro-Gabelstaplern an den Wochenenden, wenn die Produktionsmaschinen still stehen. Weiterer Vorteil ist die Ökovolt PowerStation vor dem Gebäude, an der gleichzeitig zwei Elektro-PKW und zwei E-Bikes aufgeladen werden können, die die energieneutrale Mobilität auf dem Firmengelände unterstützen.

Bei F/LIST ist man stolz auf diese außerordentliche Würdigung der Nachhaltigkeitsbestrebungen, die auch in Zukunft bei weiteren Betriebsanlagenerweiterungen höchste Priorität haben werden.

  • Die edle Solarpreis-Trophäe hat einen würdigen Platz im Werk bekommen
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