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ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (1.v.l. ), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (1. Reihe, 6.v.l.) und Vorstandsdirektor Reinhard Karl (1. Reihe, 3. v.r.) im Kreis aller Siegerprojekte des Clusterland Award 2017 (Foto: Daniel Hinterramskogler)

Clusterland Award 2017: Siegerprojekte punkten mit Innovation durch Kooperation

19. Juni 2017 | 11:09 Autor: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Österreich, Niederösterreich

St. Pölten (A) Bereits zum 7. Mal wurde heuer der Clusterland Award für die besten und innovativsten niederösterreichischen Kooperationsprojekte im Wirtschaftsbereich vergeben. „Der Clusterland Award ist immer auch ein Spiegel der wirtschaftlichen Entwicklung. Heuer gibt es kaum ein eingereichtes Kooperationsprojekt, bei dem Digitalisierung keine Rolle spielt. Die Siegerprojekte zeigen dabei eine besondere Vielfalt und eine beeindruckende Innovationskraft“, sind sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und Vorstandsdirektor Reinhard Karl, Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, einig. 

Als Generalsponsor der ecoplus Cluster Niederösterreich hat die Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, im Jahr 2004 den Clusterland Award ins Leben gerufen. Ziel ist es, durch die Auszeichnung herausragender Kooperationsprojekte auch andere Unternehmen in Niederösterreich zu überbetrieblicher Zusammenarbeit zu motivieren und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit der niederösterreichischen Unternehmen weiter zu stärken. „Zusätzlich soll auch die Zusammenarbeit der heimischen Wirtschaft mit Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen gefördert werden – die ausgezeichneten Projekte beweisen, dass es hier keinerlei Berührungsängste geben muss. Sie zeigen aber auch deutlich, wie wichtig es für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg ist, neue Wege zu beschreiten, neue Märkte zu erschließen – und sich dabei von innovativen Zukunftstechnologien unterstützen zu lassen“, erläutert Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Für Reinhard Karl, Vorstandsdirektor der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, sind Kooperationen nicht mehr aus dem unternehmerischen Alltag wegzudenken: „Zu kooperieren stellt für zahlreiche Unternehmen einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein. Die Anforderungen steigen ständig und gerade kleine und mittelgroße Unternehmen können von überbetrieblicher Zusammenarbeit auf Augenhöhe nur profitieren. Die Clusterland Award-Sieger zeigen vor wie wichtig es ist, die Chancen der Digitalisierung aktiv zu nützen, statt sie auf die lange Bank zu schieben oder gar zu fürchten.“

Der Clusterland Award wurde in drei Kategorien vergeben und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Gesucht wird jeweils das beste Kooperationsprojekt in den Bereichen Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation, Forschung & Entwicklung, Innovation sowie branchenübergreifender Zusammenarbeit. 2017 wurden insgesamt 50 Kooperationsprojekte eingereicht. Eine unabhängige Expertenjury unter dem Juryvorsitz von Fritz Ohler, Geschäftsführer Technopolis GmbH, bewertete einerseits generelle Projektziele und -inhalte, andererseits konkrete Kriterien wie die Qualität der Kooperation, Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, erwarteter bzw. erreichte Beitrag zur Steigerung der regionalen Wertschöpfung, Schaffung / Erhalt von Arbeitsplätzen oder auch der erwartete / erreichter Beitrag zum Ausbau des Techno¬logiestandortes Niederösterreich.

„Der Clusterland Award 2017 holt Best-Practice-Beispiele vor den Vorhang, die mit ihrem kreativen Potenzial Vorbildwirkung haben. Moderne Technologien eröffnen neue Möglichkeiten innovative Ideen nicht nur umzusetzen, sondern auch zur Marktreife und schlussendlich zum Kunden zu bringen. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich stehen wir den Betrieben auf ihrem Weg in die Zukunft mit Rat und Tat zur Seite“, informiert ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

Die Preisträger des Clusterland Award 2017:
Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Qualifizierung / Prozess- und Organisationsinnovation“:

Forschungskompetenz Getränketechnologie

Bei dieser Qualifizierungskooperation arbeiten Obst- und Gemüsesaftproduzenten zusammen, die am Markt Mitbewerber sind. Hier kooperieren sie, um sich gemeinsam das aktuellste Know-how anzueignen – von Produktentwicklung bis Lebensmittelrecht und von Sensorik bis Trendforschung.

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge: Projektkoordination Brandhof Genuss GmbH, BS Natursaft GmbH, Flaschenwasch- und Füllzentrum Erwin Haimerl GmbH, JucYou Handels GmbH, Land Drink Krenn KG, Mohr-Sederl Fruchtwelt, Universität für Bodenkultur Wien

Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich Forschung & Entwicklung, Innovation“:

GreenField
Rasenflächen von Sportplätzen, wie sie in fast allen Gemeinden oder Schulen zu finden sind, sind  wartungsintensiv und aufgrund des Wasser- und Pestizideinsatzes nicht unbedingt nachhaltig. Bei diesem Kooperationsprojekt wird ein neuartiger Bodenaufbau mit einem speziellen Substrat samt geeigneter Bepflanzung entwickelt werden, der das ändern soll.

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge: Projektkoordination Stauss-Perlite GmbH, DI Georg Zeleny, Ingenieurkonsulent für Kulturtechnik und Wasserwirtschaft, Gartengestaltung Ing. Anton Rath, Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Ingenieurbiologie

Preisträger in der Kategorie „Das beste Kooperationsprojekt im Bereich branchenübergreifender Zusammenarbeit“:

WMA Weinviertler Mechatronik Akademie GmbH

Durch die WMA soll dem Lehrlingsengpass beziehungsweise Facharbeiterengpass im entgegengewirkt werden. Im Zentrum dieser Qualifizierungskooperation steht die Ausbildung von 26 „orientierungslosen“ jungen Menschen im zukunftsträchtigen Bereich Mechatronik. Die Lehrlingsausbildung erfolgt in Kooperation mit dem AMS, dem bfi und dem WIFI NÖ.

Projektpartner in alphabetischer Reihenfolge: Projektkoordination WMA Weinviertler Mechatronik Akademie GmbH, AMS Niederösterreich, Landesgeschäftsstelle, compacfoam GmbH, FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH, Franz Blaha, Sitz- und Büromöbel Industrie GmbH, Liebherr – Transportation Systems GmbH & Co KG, METUSAN Metallwarenhandels GmbH, Peter Khu Sondermaschinenbau GmbH, Rupert Fertinger GmbH, SMC Pneumatics GmbH

  • ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (1.v.l.), Juryvorsitzender Fritz Ohler (3.v.l.), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (2.v.r.) und Vorstandsdirektor Reinhard Karl (1.v.r.) mit den Projektpartnern des Siegerprojekts Forschungskompetenz Getränketechnologie (Foto: Daniel Hinterramskogler)
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  • ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (1.v.l.), Juryvorsitzender Fritz Ohler (2.v.l.), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (2.v.r.) und Vorstandsdirektor Reinhard Karl (1.v.r.) mit den Projektpartnern des Siegerprojekts GreenField (Foto: Daniel Hinterramskogler)
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  • ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki (1.v.l.), Juryvorsitzender Fritz Ohler (2.v.l.), Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav (2.v.r.) und Vorstandsdirektor Reinhard Karl (1.v.r.) mit den Projektpartnern des Siegerprojekts WMA Weinviertler Mechatronik Akademie (Foto: Daniel Hinterramskogler)
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