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Human Resources Managerin Eszter Árvai nahm die Urkunde gemeinsam mit Dorothea Entholzer und Claudia Schmidt aus der Hand von Familienministerin Sophie Karmasin entgegen

Ikea Österreich wurde zum dritten Mal in Folge zum familienfreundlichen Arbeitgeber ausgezeichnet

15. November 2017 | 11:19 Autor: Ikea Wien, Niederösterreich

Vösendorf/Wien (A) Bereits zum dritten Mal in Folge ist IKEA Österreich von Familienministerin Sophie Karmasin als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Die neue Human Resources Managerin von IKEA Österreich Eszter Árvai, selbst Mutter von zwei Teenagern, nahm das Zertifikat des Audits berufundfamilie aus den Händen der Ministerin entgegen.

„IKEA hat den Anspruch, ein großartiger Arbeitgeber zu sein, Frauen in Führungspositionen zu fördern und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen dies möglich ist“, so Eszter Árvai gestern Abend, anlässlich der Verleihung der Urkunde, in Wien. „Die Teilnahme am Audit ist für uns eine gute Form von Benchmarking, um zu sehen, wo wir stehen und woran wir weiterarbeiten können.“

„Alle Mitarbeiter sollen bei IKEA die gleichen Möglichkeiten haben – egal ob Mann oder Frau, ob mit Kindern oder ohne“, beschreibt die IKEA Human Resources Managerin den Zugang. Wichtig ist, dass Mitarbeiter mit Familie wissen, was es bei IKEA alles gibt, um Karriere und Kinder unter einen Hut zu kriegen. Informationen im Intranet oder interne Aktivitäten sorgen dafür.

Väterkarenz im Fokus
Mit der aktiven Unterstützung von Vätern, die in Karenz gehen wollen, versucht IKEA ein Umdenken zu bewirken. Vor allem intern, aber auch als Testimonials nach außen, fungieren männliche Mitarbeiter, die die Papakarenz erlebt haben, auch als Leitbilder für potenzielle Nachahmer.

Uwe Kurz, Standortmanager von IKEA Kompakt in Sankt Pölten, ist soeben wieder von seiner mehrmonatigen Väterkarenz zurückgekommen. Seine Partnerin arbeitet schon länger wieder als IKEA Projektmanagerin in Teilzeit. Frank Ellerkamm hat das bereits lang vor ihm gemacht – und teilt seine positiven Erfahrungen gern. Der Business Area Manager war gut ein halbes Jahr bei seinem Sohn zu Hause und findet, dass diese wunderbare Erfahrung jeder Vater machen sollte. Beruflich hat es ihm nicht geschadet, im Gegenteil: Er ist eines der leuchtenden Vorbilder für andere männliche Kollegen. Seine Partnerin hat während seiner Väterkarenz ihre Karriere bei IKEA erfolgreich vorangetrieben. Beispiele finden sich auch auf Abteilungsleiterebene in den Einrichtungshäusern.

Top-Jobs in Teilzeit?
Gutes Vorbild ist IKEA auch bei der aktiven Förderung von Managementpositionen in Teilzeit. „Der Hintergrund ist so einfach wie einleuchtend: Warum sollten wir auf hochqualifizierte Manager verzichten, weil diese – zumeist familiär bzw. Kinder bedingt – nicht Fulltime arbeiten möchten? Die Möglichkeit, als Manager in Teilzeit zu arbeiten, wird aktiv gefördert.“ Ein Zehntel aller Führungskräfte nutzt im Moment diese Möglichkeit: Exakt 10,43 % aller Manager von IKEA Österreich arbeitet derzeit Teilzeit. IKEA schafft dafür die Rahmenbedingungen.

Mentoring und Meetingkultur
Es gibt viele Maßnahmen, die dafür sorgen sollen, dass sich Karriere und Familie vereinbaren lassen: Dazu zählen simple Dinge wie das Ermöglichen von Arbeiten von daheim aus ebenso wie Mentoringprogramme, die den einzelnen Managern weitere Karrierechancen eröffnen. Als eine der effizientesten Maßnahmen hat sich jene erwiesen, die die Meetingkultur betrifft: Die Beginn- und Endzeiten aller Meetings sind so anzusetzen, dass jeder Elternteil die Möglichkeit hat, seine Kinder von Schule oder Kindergarten abzuholen (oder sie in der Früh hinzubringen). Im Klartext heißt das, so Eszter Árvai: „Üblicherweise keine Meetings vor 9.00 Uhr, keine Besprechungen nach 16.00 Uhr. Für ein Unternehmen mag das eine kleine Änderung sein. Für die Betroffenen bringt sie aber enorm viel – einerseits im Hinblick auf deren Stresslevel, andererseits aber auch für die Motivation und das Gefühl, wertgeschätzt zu werden.“

  • Dorothea Entholzer, Eszter Árvai und Claudia Schmidt
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