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TeilnehmerInnen bei der Podiumsdiskussion zum Thema "Beschäftigungsmodelle der Zukunft" | v.l.n.r. AMS-Vorstand, Dr. Johannes Kopf; Trenkwalder CEO, Dr. Matthias Wechner; Präsidentin der WEC Europe, Bettina Schaller; Stv. Leiterin Abteilung Sozialpolitik der AK Wien, Mag. Silvia Hruska-Frank; Generalsekretär der Industriellenvereinigung, Mag. Christoph Neumayer; Moderator, Mag. Michael Csoklich (Foto: Christian Mikes)

Trenkwalder lud zur Konferenz "Beschäftigungsmodelle der Zukunft"

29. Oktober 2018 | 14:15 Autor: APA-OTS Startseite, Niederösterreich

Schwadorf (A) Unter dem Titel „Beschäftigungsmodelle der Zukunft“ luden Branchenführer Trenkwalder Personaldienste und der europäische Dachverband der Personaldienstleister, World Employment Confederation (WEC) zu einer hochkarätig besetzten Konferenz in die „Wolke21“ in Wien ein. Unter den Gästen waren zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft, Industrie und Politik. 

Dass es eine echte Debatte zu neuen Formen der Beschäftigung und Bildung braucht, waren sich alle Konferenzteilnehmer einig. Dr. Matthias Wechner, Geschäftsführer von Trenkwalder Österreich, ging noch einen Schritt weiter und sagte: „Bildung ist Österreichs größte Baustelle, die Chance liegt in der Digitalisierung – und das bereits ab der Volksschule. Smartphones sollte man nicht im Spind versperren, sondern mit in den Unterreicht nehmen und aktiv verwenden.“ Für Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung, ist „eine Bildungspflicht mit Grundbildungsnachweis entscheidend. In diesem Nachweis sollten u.a. digitale Kompetenz und soziale Fähigkeiten enthalten sein.“ AMS-Vorstand, Dr. Johannes Kopf, fand hier auch klare Worte: „Österreich ist in manchen Bereichen, wie etwa der Lehrlingsausbildung sehr gut aufgestellt. Im Bildungsbereich hinkt Österreich noch stark hinterher. Gerade wenn wir über digitale Kompetenzen bei Kindern und in der Schule sprechen, sind andere Länder schon viel weiter.“ Mag. Silvia Hruska-Frank, Stv. Leiterin Abteilung Sozialpolitik der AK Wien, forderte einen Arbeitsmarkt „der gute Bedingungen bietet und die Frage beantwortet, was der Arbeitnehmer dafür bekommt. Wir müssen Digitalisierung als etwas Positives begreifen, dass die Arbeit leichter macht.“

Soziale Innovation als Schlüssel für Beschäftigungsmodelle der Zukunft 
Den Auftakt für die Podiumsdiskussion machte die Key Note Speech von Bettina Schaller, der Präsidentin der WEC-Europe. Sie führte aus, „dass wir einen grundlegenden Wandel bei Beschäftigung erleben – ausgelöst durch die Effekte der Technologisierung, die demographischen Entwicklung und den sich ändernden Lebensstil der Menschen. Der Schlüssel zur Bewältigung dieser Disruption liege in der sozialen Innovation“. Sie betonte weiters, dass „Soziale Innovation die Umsetzung neuer Lösungen im Bereich der Arbeit, des Lernens und der Weiterbildung sowie der Sozialen Sicherheit für Arbeitnehmer und die Gesellschaft“ sei und das „Workforce Solution Anbieter wie Trenkwalder“ wichtige Impulse setzen. 

Trenkwalder CEO Matthias Wechner betonte in der anschließenden Podiumsdiskussion die große Chance, die das Thema Bildung biete: „Als privater Personaldienstanbieter investieren wir stark in E-Learning. Wir sehen, dass unsere Kunden und auch die Mitarbeiter das stark nachfragen. Unser Geschäftsmodell hat sich gewandelt – nicht mehr Mitarbeiter bewerben sich bei uns, sondern wir müssen uns bei Maturanten, Fachkräften und leistungsbereiten Arbeitskräften bewerben.“

„Mitarbeitermotivation mit BMW, Laptop und Handy war gestern. Heute fragen Bewerber nach CSR und einem Sabbatical“, so Johannes Kopf abschließend.

    Trenkwalder Personaldienste GmbH

    Richard Trenkwalder Platz 1, 2432 Schwadorf
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