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V.l.n.r.: Martin Zehnder (Vorstand, COO PALFINGER AG), Martin Kucera, Matthias Husinsky, Kurt Gregor Höblinger, Christian Jandl, Andreas Jakl, Dominic Rogetzer, Christian Hofmann (Vice President, Tieto). Credit: PALFINGER AG

Baustellenplanung mit virtuellen Ladekranen: 3. Platz beim PALFINGER Hackathon der FH St. Pölten

14. März 2017 | 13:49 Autor: FH St. Pölten Österreich, Niederösterreich

St. Pölten (A) Ein Team von Mitarbeitern und Studenten des Departments Medien und Digitale Technologien der Fachhochschule St. Pölten und der TU Wien hat beim Hackathon-Wettbewerb der Firma PALFINGER den dritten Platz errungen. Die Forscher und Studenten entwickelten eine Mixed-Reality-Anwendung, die den Einsatz von Ladekranen effizienter und kostengünstiger gestalten kann.

Um für Industrie und Baustellen Material sowie schwere Geräte zu liefern, werden häufig Ladekrane auf LKWs mit Zusatzabstützungen eingesetzt. Die ausladenden Fahrzeuge brauchen dafür ausreichend Platz.

„Die Vorausplanung von Aufträgen ist mit vielen Unsicherheiten verbunden. Werden von Planerinnen und Planern Fehleinschätzungen getroffen, zieht das unnötige Kosten und Zeitaufwände nach sich. Unser Team hat beim Hackathon in diesem Bereich Einsparungspotentiale entdeckt und im Laufe des Hackathon-Wochenendes eine prototypische Lösung erarbeitet“, erklärt Andreas Jakl, FH-Dozent am Department Medien und Digitale Technologien der FH St. Pölten.

Virtuelles Fahrzeug
Jakl hat mit einem Team von Mitarbeitern und Studenten der FH St. Pölten und TU Wien unter dem Titel „PalKranHoloPlan AR8000 – Planning assistant for crane positioning & health motivation” eine Kombination aus Mixed und Augmented Reality für die Microsoft HoloLens eingesetzt: Durch die transparente Brille sieht man die echte Umgebung, in die ein virtuelles Abbild des LKWs samt Kran eingeblendet wird. Planerinnen und Planer können dann die Parameter anpassen, um in Echtzeit die Auswirkungen zu sehen und dadurch die Planungssicherheit zu erhöhen.

Gesundheit fördern
Das Entwicklerteam hat für die Anwendung darüber hinaus einen Gesundheitsaspekt berücksichtigt. „Der stetige Blick nach oben beim Bedienen eines Krans belastet die Nackenwirbel der Kranführerinnen und Kranführer. Da die HoloLens die Kopfposition ermittelt, verringert unsere App durch entsprechende Anweisungen die gesundheitlichen Risiken“, sagt Matthias Husinsky, FH-Dozent an der FH St. Pölten.

Im Entwicklerteam waren neben Jakl und Husinsky Junior Researcher Christian Jandl (FH St. Pölten), Martin Kucera und Kurt Gregor Höblinger (Studenten Digital Healthcare) sowie Dominic Rogetzer (Student TU Wien).

  • Microsoft HoloLens der FH St. Pölten, Credit: Franz Fidler
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