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Johannes Angerer von der Medizinischen Universität Wien (4. von links) und Thomas Hotko von der Agentur Brainds (5. v. l.) zusammen mit FH-Dozent Harald Wimmer (6. v. l.) und Studierenden des Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung

Brand Slam: Thomas Hotko berichtete über die Arbeit der Markenschmiede Brainds

09. November 2017 | 11:04 Autor: Himmelhoch Österreich, Wien, Niederösterreich

St. Pölten (A) Thomas Hotko, Managing Partner und Geschäftsführer der Agentur Brainds, referierte gemeinsam mit Johannes Angerer, Kommunikationsleiter der MedUni Wien, zum Thema Markenführung im Hochschulbereich an der FH St. Pölten. Der Vortrag fand im Zuge der Veranstaltungsreihe „Brand Slam“ des Studiengangs Media- und Kommunikationsberatung der FH St. Pölten in Kooperation mit der Agentur isobar statt.

Thomas Hotko ging in seinem Vortrag an der FH St. Pölten insbesondere auf die Bedeutung von strategischer Markenführung im Bildungsbereich ein – denn auch Hochschulen und Forschung stünden heute in einem ständigen Wettbewerb. Aus diesem Grund müssen Anbieter im Bildungsbereich laut Hotko ihre Profile schärfen, das Leistungsangebot differenzieren und sowohl nach innen als auch nach außen klar kommunizieren. Durch die genannten Maßnahmen könne sowohl die Sichtbarkeit der Einrichtung als auch die Identifikation der Studierenden, MitarbeiterInnen und Stakeholder mit der Bildungseinrichtung erhöht sowie das Image verbessert werden. Auch die Attraktivität bei Bewerberinnen und Bewerbern werde so gesteigert und die Erschließung von Förder- und Forschungsgeldern positiv beeinflusst.

Best Practice: Neupositionierung als partizipativer Prozess
Zur Veranschaulichung nahm Thomas Hotko ein Best-Practice-Beispiel aus seinem Agenturalltag mit: Die Neupositionierung der Medizinischen Universität Wien (MedUni Wien). Der partizipative Prozess umfasste eine umfangreiche Analyse des Status Quo, die Entwicklung einer zukunftsorientierten Strategie, die Implementierung in Form eines MarkenbotschafterInnen-Programms sowie letztendlich den Design-Relaunch. Dabei wurde stets darauf geachtet, möglichst nahe an der Organisation und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sein, um einerseits wertvolle Insights zu erhalten und andererseits die Akzeptanz der neuen Marke sicherzustellen. „Wir haben in diesem Prozess auch stark auf den Einsatz von Bildern gebaut, damit die involvierten Personen ein Gefühl dafür bekommen, was die verschiedenen Optionen aussagen und auslösen sollen“, ergänzt Thomas Hotko.

Um dem Publikum den bestmöglichen Einblick in das Projekt zu gewähren, war auch Johannes Angerer, Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Geschäftsführer des Alumni Club der MedUni Wien, selbst vor Ort. Johannes Angerer ließ das Publikum an der Neupositionierung aus Kundensicht teilhaben und stand für vertiefende Fragen zur Verfügung. Zum Status Quo nach dem Markeneinführungsprozess meint er: „Die neue Marke wird durch den partizipativen Prozess gut angenommen und weitergetragen, egal ob von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder unseren Studierenden.“

Über die Brand-Slam-Vortragsreihe
Die „Brand Slam Dozentur für Werbung“ ist eine Kooperation zwischen dem Studiengang Media- und Kommunikationsberatung der FH St. Pölten und der Werbeagentur isobar. Im Rahmen der Vortragsreihe, die von Helmut Kosa, CEO isobar, und Helmut Kammerzelt, Studiengangsleiter des Bachelorstudiums Media- und Kommunikationsberatung, ins Leben gerufen wurde, werden regelmäßig Expertinnen und Experten eingeladen, um über die Themen Marken und Markenführung zu diskutieren.

    Brainds, Marken und Design GmbH

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