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Freuten sich über das große Interesse beim zehnten Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag: Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler, der Energiebeauftragte des Landes, Adi Gross, Vorstand Christof Germann, Frank Widmann und Martin Seeberger (jeweils illwerke vkw) sowie Wilhelm Schlader (Energieinstitut Vorarlberg).

Besucher- und Ausstellerrekord beim 10. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag

30. September 2012 | 22:00 Autor: Pzwei. Vorarlberg

Bregenz (A) Marktanteil von Wärmepumpen stieg binnen zehn Jahren von 10 auf 80 Prozent. Die Wärmepumpe schreibt in Vorarlberg Erfolgsgeschichte: Ihr Marktanteil bei neu gebauten Einfamilienhäusern stieg in den vergangenen zehn Jahren von 10 auf rund 80 Prozent. Außerordentlich stark war das Interesse auch beim zehnten Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag am Samstag in Bregenz. Etwa 1700 Besucher informierten sich bei den 32 Ausstellern – ein neuer Rekord.

Bereits zum zehnten Mal veranstalteten Energieinstitut und „illwerke vkw"-Gruppe in Bregenz den Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag. Bei idealem Wetter informierten sich am Samstag rund 1700 Besucher, deutlich mehr als in den vorangegangenen Jahren. Auch die Zahl der Aussteller stieg auf 32 – ein neuer Höchststand. „Das große Interesse zeigt die gestiegene Bedeutung und die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der Solarenergie in Vorarlberg", freut sich Wilhelm Schlader, Experte für erneuerbare Energien im Energieinstitut.

In vier von fünf neu gebauten, geförderten Einfamilienhäusern sorgt heute eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser. Vor zehn Jahren war nicht einmal jedes zehnte Einfamilienhaus mit einer Wärmepumpe ausgestattet. Auch im Geschoßwohnbau, wo Wärmepumpen bis vor wenigen Jahren kaum zum Einsatz kamen, gewinnt das Heizsystem stark an Bedeutung.

Fantastische Entwicklung
Schlader und der Wärmepumpen-Experte der VKW, Frank Widmann, sprechen unisono von einer „fantastischen Entwicklung in Vorarlberg". Widmann: „Vor zehn Jahren hätten wir uns das nie träumen lassen." Zum Einsatz kommen in Vorarlberg fast ausschließlich die hocheffizienten Erdreich- oder Grundwasser-Wärmepumpen. Sie erzeugen aus einer Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme.

Immer öfter ergänzen auch thermische Solaranlagen Photovoltaik-Anlagen das umweltfreundliche Heizsystem. „Die Kombination von Wärmepumpe, Solaranlage und Photovoltaik ermöglicht energieautarkes Wohnen zu vernünftigen Kosten", schildert der Geschäftsführer des Energieinstituts Vorarlberg, Josef Burtscher. „Das Ziel der Energieautonomie Vorarlbergs ist im Bereich Wohnbau damit schon jetzt realisierbar geworden."

  • Die kostenlose und unabhängige Beratung von Energieinstitut und VKW war auch beim zehnten Solar- und Wärmepumpentag sehr gefragt.
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