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Vorarlberger Gemeinwohl-Bilanzierer im Interview (vlnr.): Gebhard Moser (Unternehmensberater), Susanne Entner (Entner-Dach), Emanuel Schinnerl (Tectum), Interviewer Kurt Hämmerle (Energieinstitut Vorarlberg) (Bild: Energieinstitut Vorarlberg)

Gemeinwohl-Bilanz als neue Messmethode für den Erfolg von Unternehmen und Organisationen

25. April 2013 | 15:41 Autor: WEGweisER Vorarlberg

Dornbirn (A) Am Mittwoch, 24. April 2013 um 10:00 Uhr fand die zweite dezentrale Gemeinwohlbilanz-Pressekonfernz zeitgleich in 13 Städten und Regionen statt.

Unternehmen, Gemeinden, Vereine und Stiftungen aus Italien, Deutschland und Österreich präsentierten ihre Gemeinwohlbilanzen und berichteten über ihre Motive die Gemeinwohl-Ökonomie zu unterstützen und mitzuentwickeln. Die versammelten Journalisten nahmen besonders eine Botschaft mit nach Hause: Die Messmethoden der Gemeinwohlbilanz schaffen neue Werte für den Erfolg von Unternehmen und Organisationen. Die Gemeinwohl-Ökonomie bilanziert positiv.

Zweieinhalb Jahre nach ihrem Start ist die Gemeinwohl-Bewegung in den fünf Kernstaaten, Spanien, Italien, Schweiz, Deutschland und Österreich richtig ins Rollen gekommen, sogar bis nach Nord- und Südamerika. Über 1.200 Unternehmen aus 15 Staaten sind bereits Teil der internationalen Bewegung, darunter die Sparda Bank München eG, Bodan, VAUDE, Rhomberg, Cammerlander Restaurants, Sekem, Sonnentor, Schirnhofer, Sonnendruck oder Gugler Cross Media.

Auch in Vorarlberg hat bereits die zweite Gruppe von Unternehmen ihre Gemeinwohl-Bilanz erstellt und gestern in Hohenems präsentiert. Zu den 14 Pionierunternehmen aus dem letzten Jahr gesellen sich somit 8 weitere gestandene und erfolgreiche Vorarlberger Unternehmen, die einen Schritt weiter denken.

Georg Gundolf, Vorstandsmitglied der Raiffeinsenbank Lech/Arberg dazu: „Wir unterstützen die Gemeinwohlökonomie, da wir an eine Veränderung der herkömmlichen Wirtschaft glauben und hier für uns, unsere Mitarbeiter und Kunden, aber auch für den Lebensraum Lech Impulse setzen wollen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden die Gemeinwohlbilanz – gemeinsam mit allen Mitarbeitern – zu erstellen und diese auch in voller Transparenz nach außen zu tragen. Wir als Bank sehen uns hier besonders in der Pflicht und übernehmen konkrete Verantwortung. Der Prozess selbst war geprägt von interessanten Dialogen und Diskussionen und hat viele weitere Projekte und ein neues Bewusstsein bei allen Beteiligten hervorgebracht.“

Auch Emanuel Schinnerl, Geschäftsführer von TECTUM Flachdach und Fassadensystemen aus Hohenems bestätigt den wertvollen Prozess, den die Beschäftigung mit der Gemeinwohl-Bilanz ausgelöst hat. Die Firma Tectum mit 34 Mitarbeitern bekennt sich zu einem respektvollen Umgang gegenüber ihren Geschäftspartnern und der Umwelt und will über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. Aus der Gemeinwohl-Bilanz konnten sie wertvolle Anregungen für ihr Handeln schöpfen. Dabei ging es Ihnen nicht nur um eine Bestandsaufnahme, vielmehr interessierten sie hier ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Als Teil einer größeren Wirtschaftsordnung wollen sie Verantwortung übernehmen und mitgestalten.

Die Vorarlberger Gemeinwohl-Bilanzersteller 2013 in der Übersicht:

  • die decker ag, Rugell (FL)
  • Mag. Gebhard Moser, CMC - Beratung für Menschen im Unternehmen, Feldkirch
  • Raiffeisenbank Lech/Arlberg,  Lech
  • Kommunikationsagentur WEGweisER, Andelsbuch
  • Müller Ofenbau, Ludesch
  • Entner-Dach, Rankweil
  • Tectum - Flachdach und Fassadensysteme, Hohenems
  • aqua mühle frastanz, Frastanz

    Energieinstitut Vorarlberg

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