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Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler und die Veranstalter des 12. Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentags freuten sich über das rege Besucherinteresse: Vorstand von illwerke vkw Helmut Mennel, Organisator und Energieberater von illwerke vkw Frank Widmann und Wilhelm Schlader vom Energieinstitut Vorarlberg

Grosses Besucherinteresse beim Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag

29. September 2014 | 08:46 Autor: Pzwei Vorarlberg

Bregenz (A) Vorarlberg ist Vorbild in Sachen Energie: 84 Prozent aller geförderten Neubauten werden mittels Wärmepumpen mit Energie versorgt, zwei Drittel davon in Kombination mit thermischen Solaranlagen. Bei Sanierungen steigen immer mehr Hausbesitzer von fossilen auf ökologische Energiequellen um. Über Trends informierten sich 1200 Interessierte beim alljährlichen Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag am 27. September 2014 in Bregenz.

Seit dem ersten Solar- und Wärmepumpentag vor zwölf Jahren ist der Anteil von Wärmepumpen in geförderten Neubauten von sieben auf 84 Prozent gestiegen. Damit liegen die Vorarlberger Haushalte im europäischen Spitzenfeld. Im Zuge von Sanierungen rüstet ein Drittel aller Hauseigentümer von fossilen Energieträgern auf Wärmepumpen um. In den vergangenen drei Jahren stieg der Anteil von 26 auf 32 Prozent kontinuierlich an.

Wie groß das Interesse an umweltfreundlicher Energieversorgung ist, zeigte auch das rege Interesse am Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag. 1200 Besucher informierten sich auf der Fachmesse, die das Energieinstitut gemeinsam mit illwerke vkw und der Qualitätsgemeinschaft Erdwärme zum zwölften Mal veranstaltete. 25 Aussteller präsentierten ihre Produkte und neuesten Entwicklungen.

„Der Wille der Bevölkerung, den Weg zur Energieautonomie mitzugehen, ist landesweit spürbar“, freute sich Umwelt-Landesrat Erich Schwärzler. „Die heimischen Unternehmen schaffen auf beeindruckende Weise die technische Grundlage, dieses Ziel zu erreichen. Mit kompetenter Beratung und den österreichweit höchsten Förderungen können wir die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger gut unterstützen“, ergänzte Schwärzler.

Wärmepumpenanteil auf Höchstniveau

„Der Anteil an geförderten Einfamilienhäusern mit installierten Wärmepumpen ist kaum mehr zu steigern“, erklärte der Vorstand von illwerke vkw, Helmut Mennel. Seit Jahren liegt der Anteil bei über 80 Prozent, auch wenn im vergangenen Jahr – in absoluten Zahlen – weniger Wärmepumpen eingebaut wurden. „Der leichte Rückgang ist der geringeren Bautätigkeit im Jahr 2013 und dem Trend vom Ein- zum Mehrfamilienhaus geschuldet“, erläuterte Mennel.

Kombination mit Solaranlagen
„Eine erfreuliche Entwicklung“ ist für den Geschäftsführer des Energieinstituts, Josef Burtscher, dass mittlerweile zwei Drittel aller Hausbesitzer ihre Wärmepumpen mit thermischen Solaranlagen kombinieren. „Das steigert den Wirkungsgrad der Anlage zusätzlich.“ Dieser liege bei vier. Das heißt, aus einer zugeführten Kilowattstunde Strom können drei Kilowattstunden Energie aus der Umwelt gewonnen werden.

„Die Kombination der Systeme verlängert zudem die Lebensdauer einer Wärmepumpe, da die Solaranlage im Sommer und in der Übergangszeit die Warmwasserproduktion übernimmt“, erklärte Burtscher. In dieser Zeit wird die Wärmepumpe mit Strom aus Sonnenenergie gespeist. „Das verringert die Stromkosten und damit auch den persönlichen CO2-Rucksack.“

Hinweis: Die Besucherzahl beruht auf Schätzungen.

  • Rund 1200 Besucher ließen sich beim Vorarlberger Solar- und Wärmepumpentag über die neuesten Produkte und Trends im Bereich der ökologischen Energieversorgung beraten (Bilder: illwerke vkw/Dietmar Mathis)
    uploads/pics/Waermepumpentag2014-Besucher-energieinstitut-vorarlberg-wirtschaftszeit.JPG

Energieinstitut Vorarlberg

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