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Zwei Siegerprojekte beim Energy Globe Vorarlberg 2015

09. März 2015 | 08:04 Autor: Energieinstitut Vorarlberg Startseite, Vorarlberg

Dornbirn (A) Die Leiblachtaler Energiedetektive und das Bürogebäude 2226 wurden am 6. März vom Fachbereichsleiter DI Christian Vögel mit dem Energy Globe 2015 ausgezeichnet.

Von 24 eingereichten Projekten kürte die vierköpfige Jury heuer zwei Sieger: das Eberle Baumschlager-Bürogebäude „2226“ in Lustenau und die Energiesparinitiative „Leiblachtaler Energiedetektive“.

Hohe Effizienz auf der einen und kluge Nutzer auf der anderen Seite zeigen, wie wir Gebäude fit für die Energieautonomie machen. Die beiden Siegerprojekte beweisen dies auf vorbildhafte Weise, begründet Josef Burtscher, Vorsitzender der Jury, die Vergabe an zwei Preisträger.

100 Schüler zu Energiedetektiven ausgebildet
Schulen sind relevante Energieverbraucher in Gemeinden. Intensiv genutzt sind sie viele Stunden in Betrieb – und oft kümmert sich niemand um den Energieverbrauch. Die Energieregion Leiblachtal beschloss, die Schüler selbst dafür zu motivieren, sorgfältig mit Energie umzugehen. 100 Schüler wurden zu Energiedetektiven ausgebildet und mit dem Auftrag ausgestattet, Energieverbräuche zu überwachen und den Energieverbrauch zu optimieren. Energiekosten in der Höhe von 12.000,- Euro wurden so in einem Jahr in den Leiblachtaler Schulen eingespart. Die Leiblachtaler Energiedetektive bilden Bewusstsein bei jungen Leuten und setzen das Bewusste gleich messbar und nachvollziehbar in die Tat um, hebt die Jury das zentrale Element des Projekts hervor.

Ein Bürogebäude ohne Heizung und Kühlung
Als einzigartigen und ersten Versuch, ein Gebäude ohne konventionelle Heizung, Kühlung und mechanische Lüftung in unseren Breiten zu errichten, wertete die Jury als auszeichnungswert. Im sechsstöckigen Bürogebäude sorgen hohe Räume und eine einfache Materialwahl für ein angenehmes Raumklima, zudem ist die Gebäudehülle auf energetisch bestem Stand umgesetzt. Das Experiment am “eigenen Büro“ des langjährig tätigen und renommierten Architekturbüros ist ein gewagter Schritt, der sicher lange von der Fachwelt beobachtet werden wird, ist die Jury vom Leuchtturmcharakter des Projekts überzeugt.

Auch der Fachbereichsleiter Energie und Klimaschutz des Landes, DI Christian Vögel zeigt sich über das Engagement der Preisträger erfreut:

Der überlegte Einsatz von Technik und Materialien sowie die Sensibilisierung zukünftiger Generationen sind zwei wesentliche Säulen der Energieautonomie. Darum wurden diese beiden Projekte verdient mit dem Energy Globe 2015 ausgezeichnet.

Der Energy Globe
Der Energy Globe ist eine weltweite Initiative zur Auszeichnung von „Best-Practice-Projekten“ zur Schonung von Energie- und Materialressourcen. Er wird in Vorarlberg vom Energieinstitut Vorarlberg vergeben. Aus den Bundesland-Gewinnern geht der Österreichsieger hervor.

Die Jury zum Energy Globe Vorarlberg 2015
•    Ruth Svoboda (Direktorin Inatura)
•    Rainer Siegele (Obmann Vorarlberger Umweltverband)
•    Franz-Michel Hinteregger (ORF Umweltredakteur)
•    Josef Burtscher (Geschäftsführer Energieinstitut Vorarlberg)

Das Energieinstitut Vorarlberg
Das Energieinstitut Vorarlberg bildet, berät und forscht als gemeinnütziger Verein seit 1985 für sinnvollen Energieeinsatz und erneuerbare Energieträger. Die Miterbeiter/innen beschäftigen sich am Standort Dornbirn in einem breiten Themenspektrum mit Lösungen für Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft, Profis aus Planung und Handwerk sowie für engagierte Bürgerinnen und Bürger.

  • uploads/pics/Gemeinsam_auf_dem_Weg_zur_Energieautonomie_-_die_Preistraeger_vom_Energy_Globe_2015_02.JPG

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