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Johann-Pölz-Halle in Amstetten (Foto: AVB)

Amstettner Veranstaltungsbetriebe GmbH (AVB) verzeichnet Rekordjahr

11. April 2016 | 09:18 Autor: Dr. Bruno Müller Österreich, Niederösterreich

Amstetten (A) Der finanzielle Zuschussbedarf der Stadtgemeinde Amstetten als Eigentümerin der Amstettner Veranstaltungsbetriebe GmbH (AVB) konnte im Vorjahr um zwölf Prozent gegenüber dem Budgetansatz unterschritten werden, teilt Geschäftsführer Johann Kropfreiter dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. Es konnten Gesamteinnahmen von 2,5 Millionen Euro erzielt werden, um 381.000 Euro mehr als veranschlagt.

„Dafür war unter anderem der Jahrhundertsommer mitverantwortlich. Die Besucherzahlen im Naturbad Amstetten sowie im Heidebad Hausmening haben sich nach den verregneten Sommermonaten 2014 wieder stabilisiert“, so Johann Kropfreiter. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 161.860 Gäste die beiden Badeanstalten frequentiert. Weitere 22.500 Saunagäste sind noch in den beiden Saunaanlagen dazugekommen. Auch die Besucherzahlen in der Eishalle Amstetten seien aufgrund der schneearmen Wintermonate erfreulich ausgefallen.

Nach zwei umbaubedingten Rumpfsaisonen konnte zudem der Kulturbetrieb in der Johann-Pölz-Halle wieder in vollem Umfang aufgenommen werden. „87 Veranstaltungen wurden von knapp 42.000 Menschen, also im Schnitt von 481 Zusehern pro Veranstaltung, besucht. Damit ist einmal mehr die Bedeutung des lokalen Kulturbetriebes für die Stadt Amstetten sowie das westliche Niederösterreich untermauert worden“, erklärt Kropfreiter.

Die Nettokartenerlöse beliefen sich auf 867.000 Euro, der Durchschnittserlös je Ticket auf 27,10 Euro. „Als Geschäftsführer der AVB GmbH kann ich mit diesem Ergebnis mehr als zufrieden sein. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht über das Musiktheater Linz und das Brucknerhaus Linz war nachzulesen, dass in beiden Häusern der erzielte Durchschnittserlös pro Ticket ebenfalls bei ca. 27 Euro angesiedelt ist. Damit befinden wir uns mit unserem Einspielergebnis durchaus in namhafter Gesellschaft.“

Die Vorbereitungen für das heurige Amstettner Sommermusical „Footloose“ laufen indes planmäßig. „Wir mussten zwar nochmals eine Audition für eine Rolle zu einem verhältnismäßig späten Zeitpunkt ausschreiben. Nachdem uns aber vor zwei Jahren vier Wochen vor der Premiere die Hauptdarstellerin verletzungsbedingt ausgefallen ist und im Vorjahr vier Tage vor Probebeginn die Hauptdarstellerin abgesprungen ist, sind wir darin erprobt. Der Kartenvorverkauf liegt auf dem Niveau der beiden Vorjahre, ist also ebenfalls zufriedenstellend.“

Nur das Budget für das Musical sieht Kropfreiter mit gemischten Gefühlen. „Es ist zu wenig, wenn ich es aus Sicht des künstlerischen Leading Teams sehe. Ausreichend, wenn ich es als kaufmännisch Verantwortlicher betrachte. 858.600 Euro stehen auf der Ausgabenseite, 505.000 müssen durch Ticketverkauf und Sponsoring abgedeckt werden. Der Budgetausgleich erfolgt einerseits durch eine Subvention des Landes Niederösterreich in der Höhe von 170.000 Euro sowie durch Übernahme des verbleibenden Fehlbetrages durch die Stadtgemeinde Amstetten.“

Alles in allem zeigt sich Johannes Kropfreiter für das Geschäftsjahr 2016 positiv gestimmt. „Ich hoffe, dass der positive Trend, der seit Jahresbeginn in allen Betriebsbereichen gegeben ist, bis zum 31.12.2016 anhält. Da müssen viele Räder ständig ineinander greifen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das auch heuer wieder hinbekommen.“

    Amstettner Veranstaltungsbetriebe Ges.m.b.H.

    Stadionstraße 12, 3300 Amstetten, Österreich
    +43 (0) 7472 601-544
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