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v.l.: Univ.-Prof. Dr. Achim Walter Hassel, Vorstand Institut für Chemische Technologie Anorganischer Stoffe, Johannes Kepler Universität Linz, o.Univ.Prof. DI Dr. Richard Hagelauer, Rektor der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz, Mag.a Doris Hummer, Forschungs-Landesrätin, DI Dr. Karl-Heinz Stellnberger, Leitung F&E Kaltband / Veredelung, voestalpine Stahl GmbH, Priv. Doz. Prof. (FH) DI Dr. Christoph Kleber und Mag.(FH) Alexander Balatka, Geschäftsführer CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie GmbH (Foto: Land OÖ / Liedl)

CEST Kompetenzzentrum eröffnet Standort in Oberösterreich

08. Juli 2015 | 16:08 Autor: Land Oberösterreich Startseite, Niederösterreich, Oberösterreich

Wiener Neustadt/Linz (A) Das CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie mit Sitz in Wiener Neustadt eröffnet im Herbst 2015 einen Standort in Oberösterreich.

Das CEST Kompetenzzentrum fungiert im Bereich der Materialtechnologien als Innovationsschmiede und Trendsetter an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Industrie und arbeitet seit Jahren erfolgreich mit der Johannes Kepler Universität Linz sowie oberösterreichischen Leitbetrieben zusammen. Nun weitet das CEST Kompetenzzentrum seine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten auf den Standort Oberösterreich aus. Damit soll die erfolgreiche Zusammenarbeit mit oö. Unternehmen weiter intensiviert und neue Kooperationen zur Steigerung der Wertschöpfungskette in OÖ etabliert werden.

Das CEST Kompetenzzentrum hat sich im 3. Call COMET K1-Zentren im Jahr 2014 durchgesetzt. Wissenschaftlicher Partner in Oberösterreich ist die Johannes Kepler Universität Linz. Als oberösterreichische Firmenpartner sind die voestalpine Stahl GmbH und Fronius International GmbH beteiligt. Die starke Oberösterreich-Beteiligung war unter anderem Beweggrund für die Eröffnung des neuen Standortes der CEST GmbH in Oberösterreich. Dieser wird ab Spätherbst im TNF Turm der Johannes Kepler Universität Linz angesiedelt sein, wo hochqualifiziertes Personal aufgebaut und ergänzend zu dem im TNF Turm bestehendem Gerätepark in analytische Methoden investiert wird.

„Wir freuen uns sehr, dass das CEST Kompetenzzentrum für elektrochemische Oberflächentechnologie im Spätherbst einen Standort in Oberösterreich eröffnet. Die Synergien mit der Johannes Kepler Universität Linz und anderen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der oberösterreichischen Wirtschaft sind enorm. Innovative Materialtechnologien sind für das Forschungs- und Industrieland Oberösterreich von großer Bedeutung. Der Themenbereich „Innovative Werkstoffe“ ist auch im Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm „Innovatives OÖ 2020“ als eine der wesentlichen Schlüsseltechnologien Oberösterreichs definiert. Die starke materialwissenschaftliche Komponente der Leitbetriebe Oberösterreichs machen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auf diesem Gebiet unablässig, um als innovative Region weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. CEST ergänzt und unterstützt die oö. Forschungslandschaft in diesem Bereich in idealer Weise“, betont Landesrätin Hummer.

Die Programmlinie COMET K1-Zentren der FFG – Forschungsförderungsgesellschaft fördert die Einrichtung von Kompetenzzentren, die im Rahmen eines von Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam definierten Programms Forschung von akademischer und wirtschaftlicher Relevanz betreiben.

Im 3. Call COMET K1-Zentren haben sich im Jahr 2014 alle 4 eingereichten K1-Zentren mit OÖ-Beteiligung durchgesetzt. Bei 3 der 4 Zentren hat Oberösterreich die Konsortialführerschaft. Bundesweit wurden 10 K1-Zentren genehmigt. Die 4 bewilligten K1-Zentren mit oberösterreichischer Führung bzw. Beteiligung weisen ein Gesamtvolumen von 79,2 Mio. EURO auf und werden mit 23,1 Mio. EURO Bundesmittel und zusätzlich 11,6 Mio. € an Landesmitteln gefördert. Der Anteil des Landes Oberösterreich beträgt 8,1 Mio. EURO.

„Ziel der K1-Zentren ist es, technologische Innovationen voranzutreiben und nachhaltige Wertschöpfung sicherstellen. K1-Zentren fokussieren auf wissenschaftlich-technologische Entwicklungen im Hinblick auf zukunftsrelevante Märkte. Das bedeutet, dass die Forschungsleistungen ausschließlich auf den Bedarf der Wirtschaft ausgerichtet sind. Im Fokus steht der Ausbau der Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirt-schaft und in der Stärkung der Forschungsnetzwerke im Sinne eines intensiveren Technologietransfers“, so Hummer.

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