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(Foto: buntmetall amstetten)

Hohe Investitionen bei buntmetall amstetten GmbH

15. Februar 2016 | 09:34 Autor: Dr. Bruno Müller Österreich, Niederösterreich

Amstetten (A) buntmetall amstetten, das zu den modernsten Kupferhalbzeugwerken Europas zählt, ist mit dem Standort Enzesfeld innerhalb der deutschen Wieland-Gruppe ein wichtiges Glied in der Halbzeug- und Fertigteilgruppe. Ständige Investitionen in den vergangenen Jahren in die technische Entwicklung des Werkes haben das möglich gemacht. Aktuell wird am Standort Amstetten der Ausbau des Herzstückes der Produktion, in die Metallpresse, investiert, teilt Firmensprecher Jürgen Karlstetter dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit.

Die bestehende 2.500 Tonnen Presse weicht einer komplett neuen Anlage, die eine Presskraft von 5.000 Tonnen haben wird. In Rahmen dieser Neuinvestition ist neben den technischen Anlagen eine Reihe von Hallenumbauten und Neubauten erforderlich, die zum Teil schon umgesetzt sind oder im Jahr 2016/17 abgeschlossen werden. „Insgesamt sprechen wir hier von einem Investitionsvolumen in der Höhe von rund 30 Millionen Euro, noch zusätzlich zu den jährlichen Standardinvestitionen“, sagt Karlstetter. buntmetall beschäftigt an den Standorten Amstetten und Enzesfeld 648 Mitarbeiter. 387 in Amstetten und 261 in Enzesfeld. Dazu kommt eine Reihe von Leasingarbeitnehmern.

Auch die Lehrlingsausbildung ist dem Unternehmen ein großes Anliegen. „Unser Lehrlingsstand bewegt sich in den letzten Jahren konstant zwischen 30 und 34 Lehrlingen“, so Karlstetter. Die Ausbildung erfolgt in einer eigenen Lehrwerkstätte. Dementsprechend hoch ist der Ausbildungsstandard. Ein Sieg bei den NÖ Lehrlingswettbewerben 2015 habe dies wieder deutlich unter Beweis gestellt.

Rund 35.00 Tonnen Kupfer und Kupferlegierungsprodukte verlassen jedes Jahr die beiden buntmetall-Werke in Niederösterreich. Der Jahresumsatz beläuft sich auf 250 Millionen Euro. Der Exportanteil liegt bei 90 Prozent weltweit. Der Großteil davon geht nach Europa. Für buntmetall sei das Vorjahr wieder erfolgreich gewesen, erklärt Jürgen Karlstetter. „Insgesamt mit etwas weniger Mengen als geplant, dafür aber mit etwas höheren Bearbeitungsumsätzen“, sagt er. Dies sei letztlich mit ein Erfolg der Investitionen und Umstrukturierungen der letzten Jahre.

Angesprochen auf Probleme der Branche meint Karlstetter: „Letztlich sind wir natürlich dem Verlauf und der Entwicklung der Weltwirtschaft unterworfen. Unsere internen Ziele und die hohe Qualität der Produkte können wir steuern und beeinflussen. Da zeigt sich auch eine stetige Weiterentwicklung nach oben. Den Markt selbst können wir allerdings nicht steuern. Wir können mit unseren Produkten unseren Kunden nur bestmögliche Voraussetzungen für ihren Erfolg bieten. Mit dem Wissen und der Flexibilität unserer Mitarbeiter sowie den guten Voraussetzungen unserer Standorte verspricht jedenfalls auch 2016 wieder, ein gutes Jahr zu werden. Wir arbeiten fest daran!“

    buntmetall amstetten GmbH

    Fabrikstrasse 4, 3300 Amstetten, Österreich
    +43 7472 606-0

    Details


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