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v. l. n. r.: Georg Bauer, Regionalleiter Wien, Niederösterreich, Steiermark, Mag. Manfred Streit, Direktor Scania Österreich, Fritz Müller, Geschäftsführer Müller Transporte

Müller Transporte mit umweltfreundlicher LKW-Flotte

14. September 2016 | 11:08 Autor: The Skills Group Österreich, Niederösterreich

Wiener Neudorf (A) Als eines der ersten großen Transportunternehmen Österreichs hat Müller Transporte ab sofort nur mehr LKW in seiner Flotte, die der umweltfreundlichen Euro VI-Abgasnorm entsprechen. Seit 2012 wurden 270 neue LKW angeschafft.

Dazu Fritz Müller, Geschäftsführer von Müller Transporte: „Wir setzen für unsere Kunden nur modernste LKW ein und legen seit jeher auf Umweltschutz größten Wert. Nun haben wir innerhalb von nur vier Jahren unsere gesamte Flotte von 270 LKW erneuert. An allen unseren Standorten sind ab sofort ausschließlich Euro VI-Fahrzeuge im Einsatz.“

Als Vorreiter in der heimischen Transportbranche begann Müller Transporte mit der Flottenumstellung auf den Euro-VI-Standard bereits im Jahr 2012 und somit ganze drei Jahre bevor dies ab 2015 für alle Neuanmeldungen gesetzlich vorgeschrieben wurde.

„Da wir frühzeitig auf Umweltschutz gesetzt und massiv investiert haben, sind wir heute eines der wenigen großen Transportunternehmen des Landes, dessen gesamte Flotte schon jetzt ausschließlich mit modernen Euro VI-LKW arbeitet.“

Eine rasche Umstellung der Transportwirtschaft auf Euro VI ist für Umwelt und Menschen besonders bedeutsam, da der Partikelausstoß von LKW – im Vergleich zum Euro V-Standard – nochmals um 50 Prozent gesenkt werden konnte. Seit Einführung der Euro-Abgasnormen in den 1990er-Jahren wurden die Schadstoffemissionen von Kraftfahrzeugen insgesamt um rund 95 Prozent gesenkt. (Quelle: vda.de)

Geplante Preiserhöhungen bei LKW-Maut bestrafen umweltfreundliche Frächter
Wenig Verständnis zeigt Fritz Müller daher für die aktuelle Preispolitik der ASFINAG bei der LKW-Maut in Österreich. Schadstoffärmere LKW sind bei der LKW-Maut zwar begünstigt, gerade für moderne Euro VI-LKW soll die LKW-Maut ab 1. Jänner 2017 aber massiv erhöht werden, während die Maut für „alte Stinker“ nur geringfügig steigen soll.

Fritz Müller: „Es ist vollkommen unverständlich, dass umweltfreundliche und leise LKW mit enormen Steigerungen der Mautgebühren bestraft werden. Die Politik sollte stattdessen zusätzliche Anreize setzen, damit möglichst alle Transportunternehmer im Sinne der Umwelt investieren und ihre Flotten rasch modernisieren.“

Auch bei Branchenexperten und Umweltschutzorganisationen stößt das neue Tarifmodell der ASFINAG aus umweltpolitischen und wirtschaftlichen Gründen auf breite Ablehnung. Die LKW-Maut für die modernen Euro VI-LKW soll ab 2017 um über 14 Prozent von 33 auf beinahe 38 Cent pro Kilometer erhöht werden, während jene von älteren Euro V-LKW – mit 50% mehr Partikelausstoß – nur um zwei Prozent erhöht wird, sprich nicht einmal um einen ganzen Cent. Die LKW-Maut von Uralt-Fahrzeugen (Euro 0 bis 3) aus den 1990er-Jahren bleibt mit einer Erhöhung von nur 0,25 Cent (!) pro Kilometer sogar praktisch gleich. Damit werden heimische Frächter auch gegenüber ausländischen Billiganbietern, die oft mit alten LKW-Flotten unterwegs sind, klar benachteiligt.

„Die für Mensch, Umwelt und die heimische Wirtschaft kontraproduktive Preispolitik der ASFINAG führt ab 2017 gerade bei umweltbewussten Transportunternehmen zu überdurchschnittlichen Kostensteigerungen. Diese Logik ist weder Auftraggebern noch Endkonsumenten zu erklären, die sich durch weniger Dieselverbrauch beim modernen LKW auch geringere Transportkosten erwarten. Wir werden dennoch weiterhin gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und in Umweltschutz und modernste LKW-Flotten investieren“, so Fritz Müller abschließend.

    Müller Transporte GmbH

    Palmersstraße 10, Postfach 60, 2351 Wiener Neudorf, Österreich
    +43 2236 64510-0

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