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v.l. Ing. Mag. (FH) Gerhard Resch, METAFLEX GmbH; Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav; Gruppenleiter NÖ Wirtschaftsressort Mag. Georg Bartmann (Foto: NLK)

Land NÖ tritt der Herausforderung „Industrie 4.0“ offensiv entgegen

06. Juli 2015 | 09:53 Autor: Dr. Bruno Müller GesmbH Startseite, Niederösterreich

St. Pölten (A) In Niederösterreich arbeiten 1.500 gewerbliche und industrielle Unternehmen mit rund 60.000 Beschäftigten in der Automatisierungs- und Fertigungstechnik. Dieser an Wertschöpfung fünf Milliarden Euro schwere Wirtschaftssektor im speziellen, aber auch andere, wie z.B. die Materialien- und Oberflächentechnik, werden in den kommenden Jahren stark vom Eindringen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in den Produktionsablauf betroffen sein. Auf diese sogenannte „Industrie 4.0“ oder „smart production“ sollen Niederösterreichs Betriebe bestmöglich vorbereitet werden, was das Wirtschaftsressort des Landes schon jetzt mit Förderungen sowie mit der Begleitung von Kooperations- und Innovationsprojekten unterstützt.

„Mit dem Leitprojekt Enterprise 4.0 des Mechatronic-Clusters der ecoplus erheben wir, welchen Bedarf und welche Herausforderungen die neuen Entwicklungen für die betroffenen Unternehmen mit sich bringen“, erklärt NÖ Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav. Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse könne man dann die Firmen noch gezielter unterstützen. Denn: „Mit Industrie 4.0 kommen unwahrscheinlich viele Chancen und Herausforderungen auf uns zu“, stellt Bohuslav fest.

Groß ist die Bandbreite der Entwicklungsmöglichkeiten. Sie reicht von Produktivitätssteigerungen über die Verbesserung des Qualitätsstandards bis zu Produktinnovationen und neuen Geschäftsmodellen, wie man sie z.B. am boomenden 3D-Druck beobachten kann. Weil „Industrie 4.0“ auch neue Anforderungen an das Arbeitskräftepotenzial und das zu bewältigende Datenvolumen stellen wird, kommen nun auch begleitende Maßnahmen ins Rollen: So startet die Fachhochschule St. Pölten im Herbst den ersten Lehrgang zum Thema Smart-Engineering, und das Land Niederösterreich treibt seine Breitband-Offensive voran – heuer in fünf Pilotregionen.

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