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WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl. (Foto: WKNÖ/Kraus)

Neuer Rekord bei mehr als 6.000 Unternehmensgründungen im Vorjahr in Niederösterreich

22. Jänner 2020 | 09:08 Autor: WKNÖ Niederösterreich

St. Pölten (A) Die Gründerwelle rollt in Niederösterreich so stark wie noch nie. 6.152 Unternehmen wurden 2019 neu gegründet, womit ein All-Time-High erzielt werden konnte. Dazu kommen noch 1.890 Personenbetreuerinnen und -betreuer, die im Vorjahr ebenfalls wieder neu aktiv geworden sind. „Dieser absolute Spitzenwert bei den Unternehmensgründungen verdeutlicht eindrucksvoll die Dynamik unseres Wirtschaftsstandortes“, freuen sich Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und WKNÖ Präsidentin Sonja Zwazl. „Für uns ist das der beste Beweis, dass Niederösterreich ein ausgezeichneter Boden für Unternehmensgründungen ist“, verweisen Landesrätin und Präsidentin auf das dichte, landesweite Service-Netzwerk, welches Landesregierung und Wirtschaftskammer für Jungunternehmerinnen und -unternehmer geknüpft haben.

NÖ GründerInnen leben länger
Rund 20 Prozent beträgt der NÖ-Anteil am gesamtösterreichischen Gründerkuchen. Damit findet jede 5. Gründung in Niederösterreich statt. Erfreuliches gibt es nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht zu berichten. „Nach fünf Jahren sind rund 68 Prozent der niederösterreichischen Unternehmergründerinnen und -gründer aktiv“, weiß Mathias Past, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Niederösterreich. Die „Überlebensquote“ liege damit deutlich über dem Österreich-Schnitt, der rund 65 Prozent beträgt. Dessen ungeachtet werde man seitens des Gründerservices die Nachbetreuung der blaugelben Jungunterunternehmerinnen und Jungunternehmer verstärken, um die Überlebensdauer noch weiter zu steigern.

Unternehmertum wird immer trendiger
Zuversichtlich stimmen Bohuslav und Zwazl die zahlreichen Vorhaben im Regierungsprogramm für Gründer und Start-ups. Damit werde ein Trend verstärkt, der sich bereits jetzt deutlich abzeichne, betonen die Präsidentin und die Landesrätin: „Unternehmer zu sein wird immer trendiger.“ Dies spiegle sich vor allem in den Motivumfragen der Gründerinnen und Gründer wider. So liegt bei den Gründungsmotiven der Wunsch „einmal sein eigener Chef zu sein“ mit 71 Prozent an der Spitze. 70 Prozent der Gründerinnen und Gründer geben an, in ihrer Zeit- und Lebensgestaltung flexibler sein zu wollen. Dass Outsourcing de facto keine oder kaum eine Rolle spielt, geht daraus hervor, dass lediglich acht Prozent meinen, in die Selbstständigkeit gedrängt worden zu sein.
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