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Freuen sich über die Wirtschaftsentwicklung in Niederösterreich: ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki, tecnet-Geschäftsführerin Doris Agneter, Landesrätin Petra Bohuslav, Christoph Madl, Geschäftsführer der NÖ Werbung, und Georg Bartmann, Leiter der Abteilung Wirtschaft, Tourismus & Technologie im Land Niederösterreich (v.l.n.r.) (Foto: NLK Pfeiffer)

Starkes Wachstum für die niederösterreichische Wirtschaft

07. Juli 2017 | 11:45 Autor: APA-OTS Niederösterreich

St. Pölten (A) Erfreuliche Nachrichten für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich: Die Prognosen für das Wachstum des Bruttoregionalprodukts wurden jüngst von den Wirtschaftsforschungsinstituten deutlich nach oben korrigiert. Laut IHS beträgt es für Niederösterreich für 2017 2,5 Prozent anstatt den ursprünglich prognostizierten 1,7 Prozent. Damit liegt Niederösterreich deutlich über dem Österreich-Schnitt von 2,2 Prozent. 

Auch bei anderen Wirtschaftsindikatoren hat das blau-gelbe Bundesland die Nase vorn: So liegt Niederösterreich bei der Kaufkraft wie bereits in den Vorjahren an der Spitze im Bundesländerranking. Und auch der Tourismus verzeichnet starke Zuwächse: Im Zeitraum Jänner bis Mai 2017 sind die Nächtigungen um 3,4 Prozent gestiegen, das sind 82.700 Nächtigungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav: „Die jüngsten Wirtschaftszahlen stimmen positiv, die Unternehmen investieren wieder mehr, wir verzeichnen eine stark steigende Nachfrage nach Haftungen und Beteiligungen. Auch die Anzahl der Betriebsansiedlungen liegt auf einem hohen Niveau.“

Für das kommende Halbjahr nennt Bohuslav den klaren Schwerpunkt Digitalisierung: „Es geht darum, in diesem Bereich Bewusstsein zu schaffen, den Wandel zu unterstützen und die Menschen zu qualifizieren. Ziel ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, fit für die Herausforderungen der digitalen Zukunft zu werden.“ Aktuell wird im Land Niederösterreich eine Stabstelle für Digitalisierung eingerichtet, die alle Landesaktivitäten in diesem Bereich koordinieren wird. Zentrale Aufgabe bis Jahresende ist es, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. Verschiedene Leitprojekte wie zum Beispiel das „Haus der Digitalisierung“, ein Ort, an dem Digitalisierung in Form eines Labs erlebbar ist oder ein Online-Portal der Wirtschaftsförderung, wo Anträge ab Herbst mit digitaler Unterschrift papierlos eingereicht werden können und der Fördernehmer digital mit der Förderstelle kommuniziert, sind gerade in Vorbereitung.

Die Digitalisierung betrifft auch den Arbeitsmarkt, neue Arbeitszeitmodelle sind gefordert. Daher betont Bohuslav auch ihre gemeinsam mit dem oberösterreichischen LH-Stellvertreter Michael Strugl kommunizierte Forderung, erneut Verhandlungen zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung aufzunehmen und nicht auf eine neue Bundesregierung zu warten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik ist der Export. Niederösterreich ist nach Oberösterreich die größte Exportwirtschaft Österreichs. Bohuslav: „Ich bin optimistisch, die 20-Milliarden-Euro-Marke bei den niederösterreichischen Warenexporten auch im laufenden Jahr ‚knacken‘ zu können.“ Bei der Marktbearbeitung durch ecoplus International erfolgt im zweiten Halbjahr eine Konzentration auf die bereits etablierten Märkte in Mittel- und Osteuropa. Mit einer verstärkten Fokussierung auf CCE sollen die Schwächen auf den Märkten Russland, Türkei und Großbritannien ausgeglichen werden.

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